Dan Davis im Interview mit Jan van Helsing & Stefan Erdmann zum Buch "Whistleblower"

Dan Davis befragte im Mai 2016 die Autoren Jan van Helsing und Stefan Erdmann zum aktuellen Bestseller "Whistleblower". Hierbei kamen spannende ergänzende Fakten und Informationen ans Tageslicht. In dem Buch werden 16 "Whistleblower" zu den unterschiedlichsten Themen interviewt. Darunter Mitglieder aus dem Militär, aus dem Logentum, der Medizin und den Medien. Was hier zutage befördert wird, betrifft uns alle.
 
Edward Snowden, der US-amerikanische Whistleblower, der 2013 geheime Dokumente über verschiedene Überwachungssysteme der US-Geheimdienste veröffentlichte, ist den meisten bekannt. Sicher auch Julian Assange, der Sprecher der Whistleblower-Plattform Wikileaks, die es sich zum Ziel gesetzt hat, geheimgehaltene Dokumente allgemein verfügbar zu machen. Beide haben im Ausland Asyl beantragt, weil man sie juristisch wegen Verrats belangen möchte. Man will sie jedoch nicht bestrafen, weil sie Unwahrheiten oder Lügen verbreitet haben – nein: Man will sie bestrafen, weil sie den Menschen die Wahrheit gesagt haben, die Wahrheit darüber, dass wir alle von unseren Regierungen und deren Geheimdiensten überwacht und ausspioniert werden.
 
Ist es das, wofür wir unsere Volksvertreter gewählt haben? Eigentlich haben wir sie doch gewählt, damit sie unsere Interessen vertreten, damit sie uns beschützen und Schaden von uns abhalten. Ist es nicht viel eher so, dass sie inzwischen ganz anderen Interessen dienen?
 
Für das aktuelle Buch haben Jan van Helsing und Stefan Erdmann 16 Whistleblower interviewt, die u.a. zu folgenden Themen auspacken: Wie geht es in deutschen Asylantenheimen wirklich zu? Ist Deutschland souverän? Ist die BRD ein Staat oder eine Firma? Was ist Geomantische Kriegsführung? Was tat die Schweizer Geheimarmee Abteilung 322? Es werden viele alternative sowie schulmedizinische Therapieformen unterdrückt! Gibt es das "Geheime Bankentrading" wirklich? Wie sparen Großunternehmen und soziale Einrichtungen über Stiftungen Steuern? Die Demonstranten in Hongkong 2014 waren bezahlt! Der Ruanda-Kongo-Krieg war wegen Rohstoffen angezettelt worden! Warum es bei Film und Radio nur "Linke" geben darf… Wie Geheimdienste bei Mobilfunkanbietern zugreifen können. Der Sohn eines Illuminaten enthüllt Hintergründe des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Ein Schottenritus-Hochgradfreimaurer spricht über UFOs und Zeitreisen. Exklusive ergänzende Informationen zu diesem brisanten Buch, aber auch zu anderen Themen, orginal erschienen im COVER UP! Newsmagazine.
 
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Dan Davis: Hallo Jan. Hallo Stefan. Jan, Ende März 2016 ist Dein neues Buch „Whistleblower“ erschienen, an dem auch Stefan Erdmann mitgewirkt hat. Ich habe es bereits gelesen. Gratulation! Es ist eines Deiner besten Bücher, wie ich finde. Für dieses Buch habt ihr insgesamt 16 Whistleblower zu den unterschiedlichsten Themen interviewt. Kannst Du einführend ein paar allgemeine Informationen zu dem Projekt berichten?
 
Jan van Helsing: Nun, über die letzte 20 Jahre hinweg habe ich große Teile der Welt bereist und bislang 16 Bücher geschrieben, die sich über 1 Million Mal im deutschsprachigen Raum verkauft haben, was auch eine entsprechende Menge an Leserpost mit sich gebracht hat. Das heißt, ich habe eine Menge interessanter Menschen mit teilweise äußerst brisanten Informationen kennengelernt. Viele Informationen davon habe ich in meine bisherigen Bücher einfließen lassen. Manche hatte ich mir aufgespart, andere wiederum kann man wegen der Rechtslage in Deutschland nicht veröffentlichen. Bei Stefan sieht es ähnlich aus. Er hat ja auch einige Bücher geschrieben und auch spannende Rückmeldungen bekommen. Daskann er ja gleich selbst erzählen.
 
Die Idee mit dem Whistleblower-Buch entstand an und für sich durch den Kontakt zu dem Sohn eines Illuminaten, genauer gesagt eines jüdischen Illuminaten, Ben Morgenstern.
 
Diesen trafen wir das erste Mal 2009 in Südafrika und er gab uns damals ein Interview, welches in das Buch "Politisch unkorrekt" mit einfloss. Ben Morgenstern deutete damals an, dass er uns möglicherweise ein weiteres, viel längeres Interview geben würde, aus dem unter Umständen ein eigenes Buchprojekt entstehen könnte. Dann meldete sich kurz darauf ein Herr bei mir, ein Arzt, dessen Großvater Übersetzer für Deutsch-Polnisch war, und als Dolmetscher für Persönlichkeiten wie Willy Brandt, Gräfin zu Dönhoff u.a. zu einem Wissen über das Wirken geheimer Logen im Hintergrund des Weltgeschehens verfügte, das nun der Enkel zu Papier gebracht hatte. Seine Informationen wollten wir ursprünglich mit denen Ben Morgensterns zusammen in einem Buch mit der Öffentlichkeit teilen. Aufgrund unserer Südamerika-Reise 2011 und der Erlebnisse, die wir mit Augenzeugen hatten, die Adolf Hitler in Südamerika begegnet waren, kam es, was die Recherchen des polnischen Dolmetschers angeht, zu Diskrepanzen, die dazu führten, dass wir dieses Material nicht mehr veröffentlichen wollten. Details dazu finden sich im Buch. Aber so war die Idee entstanden, ein Buch mit brisanten Interviews herauszugeben.
 
Im Zuge meines Buches „Bevor Du Dich erschießt, lies dieses Buch!“ hatte ich zudem einen Herrn vom Bundesnachrichtendienst (BND) kennengelernt, der mir unheimlich spannende Informationen anvertraute und mir sehr wichtige Kontakte in den nachrichtendienstlichen Bereich eröffnete. Diese Personen hatte ich interviewt und Teile dessen, was sie mir gesagt haben, im Whistleblower-Buch veröffentlicht. „Teile“ deswegen, da man nicht alles veröffentlichen kann. Zum einen, weil nicht alles Wissen für jeden bestimmt ist und zum anderen, weil ich dadurch meine Informanten sowie mich selbst in Gefahr bringe. Des Weiteren kann es – wie im Fall Edward Snowdens und Julian Assanges – zu juristischen Konsequenzen kommen, was die Veröffentlichung geheimer staatlicher Strukturen und deren Agitationen angeht. Zudem aber auch, weil ich Informationen über Menschen vorliegen habe, die in Europa im Rampenlicht stehen, die ebenso wenig erfreut sein würden, wenn ich Internas preisgebe.
 
Dan Davis: Du hast ja in dem Buch eine ganze Reihe geschwärzter Passagen, um das Werk doch noch komplett und mit allen Interviews veröffentlichen zu können. Und soweit mir bekannt, gab es ja auch Interview-Teile, die Du aus verschiedenen Gründen gar nicht veröffentlichen konntest, aufgrund der in Deutschland vorherrschenden Rechtslage. Du hast ja vor der Veröffentlichung auch nicht mal die Inhaltsangabe zum Buch herausgegeben für interessierte Leser. Warum?
 
Namibia_2010Jan van Helsing: Tja, das hat eben mit den genannten Konsequenzen zu tun, die mit der Veröffentlichen solcher Informationen einhergehen. Als derjenige, der dieses Wissen in die Öffentlichkeit verbringt, trage ich eine Verantwortung – für alle Seiten. Deswegen hatte ich mich anwaltlich beraten lassen und an einigen Stellen den Text umgeschrieben, Namen entfernt oder diese geschwärzt.
 
Denn was bringt es, wenn das Buch wieder beschlagnahmt wird – wie meine beiden Geheimgesellschaften-Bücher im Jahre 1996? Dann hat keiner etwas davon. Daher lieber an manchen Stellen schwärzen, aber die restlichen 99 Prozent stehen dem Leser zur Verfügung.
 
Und da ich ein leidgeprüfter Mensch bin mit mehreren Hausdurchsuchungen und anderen Repressalien, hatten Stefan und ich diesmal entschieden, die Inhaltsbeschreibung zum Buch so lange zurückzuhalten, bis das Buch de facto erschienen ist, um zu verhindern, dass es während des Druckes zu eventuellen "Störaktionen" kommt.
 
Dan Davis: In einigen Fällen hast Du ja angedeutet, dass Du persönlich nicht sicher bist, ob die Informationen immer im vollem Umfang korrekt sind bzw. angedeutet, dass Du Dir vorbehältst, eine andere Meinung zu diversen Aussagen zu haben. Wie gehst Du im Allgemeinen an so ein Interview heran? Überprüfst Du vorab auch Angaben von Deinen Gesprächspartnern über deren Identität, oder reicht Dir die Behauptung, jemand arbeitet fürs Militär, für den Geheimdienst oder wen auch immer?
 
Jan van Helsing: Normalerweise ist es so, dass ich nicht gleich beim ersten Treffen mit einem Informanten ein Interview führe, sondern es entweder ein Vorgespräch gibt oder aber ein anderer Austausch (z.B. per E-Mail oder Briefpost) stattfindet, damit ich ungefähr weiß, worum es überhaupt geht. Dann stelle ich bei einer Zusammenkunft meine Fragen und lasse die Interviewpartner erzählen. Und klar, dass ich dann auch kritische Fragen stelle, wo ich anderer Meinung bin. Es kann ja durchaus sein, dass ich falsch liege, daher soll der Leser beide Seiten erfahren, damit er sich sein eigenes Bild machen kann.
 
Selbstverständlich prüfe ich das Umfeld der Personen, so gut es mir möglich ist, suche sie in den meisten Fällen auch zu Hause auf, um einen Einruck über deren Lebenssituation zu bekommen usw. Dann lasse ich die Interviews, bevor ich erwäge, sie mit ins Buch aufzunehmen, von anderen Insidern, die ich kenne, gegenlesen und lasse mich kritisch beraten. In mehreren Fällen der im Buch aufgeführten Whistleblower kannte ich diese bereits im Vorfeld bzw. bestand schon eine Bekannt- oder gar Freundschaft, daher weiß ich hier, dass sie ihre Geschichten nicht erfunden haben.

Dan Davis: Im Interview mit einem Angehörigen eines hohen Bundeswehrstabs im Rang eines Oberst sprichst Du ja auch über die Flüchtlingsproblematik, die Deutschland derzeit stark beschäftigt. Da Du selbst Freunde und Bekannte vieler Nationalitäten hast, ging es Dir ja nicht darum, andere Menschen zu verurteilen, die auf der Suche nach einem besseren Leben sind oder vor Krieg und Verbrechen flüchten. Sondern Dir ging es darum, Missstände, Betrug, Kriminalität und das Fälschen von Daten und falsche Versprechungen aufzudecken. Kannst Du etwas mehr zu diesem Thema berichten? Der Oberst gab ja an, von 1.000 Flüchtlingen würden 200 bereits kurz nach der Einreise verschwinden…

Jan van Helsing: Ja, aber das ist inzwischen kein Geheimnis mehr, dass ein Teil der sog. Flüchtlinge ganz bewusst untertaucht. Als ich das Interview mit dem Oberst im Herbst 2015 führte, war das allerdings aus den Mainstream-Medien nicht zu erfahren. Viele Leser waren nach dem Lesen dieses Kapitels schockiert über die wahren Zustände in den großen Auffangstellen. Es grenzt fast schon ein Wunder, dass bislang nicht mehr geschehen ist. Für das Jahr 2016 erwarte ich dramatische Ereignisse.
 
Dan Davis: Wie stehst Du persönlich zur AFD? Pro oder eher Kontra? Gefahr oder Panikmache?
 
Jan van Helsing: Nun ja, ich finde es mehr als erfrischend, dass wir diese Partei haben. Endlich kommt mal etwas Stimmung in die verpennte Parteienlandschaft. Unsere Politiker vertreten doch schon seit Jahrzehnten nicht mehr das deutsche Volk. Und jetzt bekommen sie die Quittung. Die können bislang froh sein, dass die Deutschen „nur“ zu PEGIDA und Co. gehen oder die AfD wählen. Es gibt Bezirke und Ortschaften, die ich besucht habe, da sollten sich unsere Bundesminister besser nicht blicken lassen…

Die meisten AfD-Wähler, die ich kenne, sind ganz normale Leute. Ich habe auch einzelne AfD-Politiker kennengelernt. Das waren in den meisten Fällen Männer und Frauen, die zuvor bei der CDU oder bei der FDP waren. Das sind grundsolide Leute, die einfach von der Duckmäuserei und Verlogenheit der Systemparteien die Schnauze voll haben. Was die Führungsspitze der AfD angeht, kann ich wenig sagen, was deren wahre Ziele sind. Aber ich finde die Tatsache, dass es die AfD gibt, eher als Resultat des Versagens der alten Parteien, die sich vom Volk weit entfernt haben. Gäb es keine AfD, dann hieße sie irgendwie anders. Deutschland war bislang das einzige Land in Europa, das nicht nach rechts geschwenkt hatte. Alle Länder um uns herum haben einen anderen Kurs eingeschlagen. Vor vier Wochen war ich zu einer Buchvorstellung in Polen, und die Äußerungen der Polen zu den überwiegend muslimischen Flüchtlingen möchte ich hier aus juristischen Gründen nicht wiedergeben. Auch in unserem italienischen Restaurant erhofft man sich eine Wiederkehr „Benitos“, und die Kommentare von einem kroatischen Freund über untergegangene Flüchtlingsboote behalte ich auch besser für mich. Fakt ist, dass vor allem in meinem Bekanntenkreis vor allem die Deutschen mit Migrationshintergrund AfD und sogar NPD gewählt haben. Die sagen: „Ihr Deutschen habt keine Ahnung, was da auf euch zukommt! Wieso wehrt ihr euch nicht?“

Ich bin auch überzeugt davon, dass die NICHT-Reaktionen der bisherigen Parteien, also das Ignorieren der Erfolge der AfD, es quasi erzwingt, dass es noch schlimmer kommen muss bzw. etwas Dramatisches passieren wird, bevor die Leute aufwachen. Die etablierten Parteien ignorieren die Wahrerfolge, die wollen nichts ändern. Und das wird Folgen haben, da bin ich mir sicher.

Dan Davis: In einem anderen Interview befragst Du den Mitarbeiter eines Mobilfunkunternehmens über  den Zugriff der Geheimdienste auf Mobilfunkdaten. Und es werden ja für die Öffentlichkeit immer wieder gerne Halbwahrheiten verbreitet, um das Ausmaß der Bespitzelung der eigenen Bevölkerung unter den Tisch zu kehren. Da gäbe es ja so viel zu berichten… Kannst Du etwas mehr zu Deinem Interview-Partner in diesem Zusammenhang und seinen Aussagen sagen?

Jan van Helsing: Na ja, also so viel hinzuzufügen gibt es jetzt da nicht. Er arbeitet als Techniker seit Jahrzehnten für einen der großen Mobilfunkanbieter und kennt eben die Stellen, an denen die Geheimdienste anzapfen. Dass das so ist, weiß eigentlich jeder, der einigermaßen informiert ist. Viel spannender fand ich hingegen die Aussage, dass die CIA und auch der israelische MOSSAD dort anzapfen – also in Deutschland –, was eben eine Bestätigung dafür ist, dass Deutschland noch besetzt und alles andere als souverän ist.

Dan Davis: In einem anderen Interview geht es u.a. um das 3. Geheimnis von Fatima und eine Prophezeiung zum Kennedy-Mord, die unter den Tisch gekehrt wurde. Kannst Du etwas mehr hierüber berichten?
Jan van Helsing: Leider im Moment nicht mehr als das, was im Buch zur Sprache kam. Es wurde ja damals, als man Teile der Fatima-Botschaft veröffentlichte, gesagt, dass es sich um eine zensierte Version handelt, man also bestimmte Abschnitte bzw. Inhalte vor den Menschen zurückhält. Wieso? Weil man offenbar die Menschen nicht beunruhigen wollte. Der Mann vom Schweizer Geheimdienst hatte berichtet, dass ihm von seinen Vorgesetzten Informationen darüber gegeben worden sind. Der hatte sie wiederum von der Schweizergarde aus dem Vatikan. Ich müsste ihn jetzt direkt fragen, was er noch Zusätzliches dazu weiß.
 
Dan Davis: Wie ist eigentlich Deine persönliche Meinung zum Ukraine-Konflikt? Mich persönlich ärgert die überwiegend einseitige Berichterstattung zu diesem Thema hier in der westlichen Welt. Und wie man sich darüber wundert, dass Russland etwas dagegen hat, wenn seine Schwarzmeerflotte und diverse hochgeheime militärische Einrichtungen auf der Krim plötzlich irgendwann womöglich in der EU stehen würden… Ich möchte nicht wissen, ob die USA auch so friedlich vorgehen würden, wenn Russland sich auf das Territorium der USA ausdehnen möchte und streng geheime amerikanische Militäreinrichtungen dadurch plötzlich auf russischem Boden stehen würden. Wie siehst Du die Krim-Problematik?

 

Jan van Helsing: Die USA bzw. die Kräfte dahinter, die einem Obama sagen, was er zu tun hat, wollen die Weltherrschaft. So ist das. Und Russland ist in seinem Verbund mit den BRICS-Staaten ein direkter Feind bzw. Konkurrent. Hierzu empfehle ich aber eher das Buch von Michael Morris „Was Sie nicht wissen sollen – Band 2“, in dem er das ausführlich geschildert hat.

Dan Davis: Du hast ja auch mit einem Deiner Gesprächspartner das russische Pendant zur „Area 51“ angesprochen. Hast Du hierzu ein paar weitere Infos?

Jan van Helsing: Nein, er hat mir keine weiteren Informationen dazu anvertraut. Das kann ich gerne in einem weiteren Interview zur Sprache bringen.

Dan Davis: Das Thema UFOs wird ja ebenfalls im Buch diskutiert. So hat zum Beispiel der Herr einer Spezialeinheit des Schweizer Geheimdienstes Dir bestätigt, dass es tatsächlich Kontakte zu Außerirdischen gab und gibt. Wobei mich seine Ausführungen u.a. auch etwas an Erich von Dänikens „Tomy“ erinnern (Lichtwesen, die sich materialisieren). Du warst über seine Ausführungen sehr erstaunt. Kannst Du nochmals darauf eingehen und wo er seine Informationen her hat?

Jan van Helsing: Er sprach ja nicht nur von Lichtwesen, sondern von den verschiedensten außerirdischen Gruppen, also physischen Wesen, auch Humanoide. Die Infos hatte er von seinen Ausbildern erhalten, die selbst hochrangige Schweizer Militärs waren. Am Anfang seiner Ausbildung, als man ihm und den anderen zukünftigen Agenten darüber berichtete, dachten diese, dass man sie veräppelt. Erst nachdem man ihnen Fotos, Videos und Dokumente gezeigt hatte, änderten sie ihre Ansicht.

Dan Davis: Stefan, kommen wir kurz zu Deinem Beitrag in dem Buch. Du hast ja für das Werk nochmals einen Herrn interviewt, dessen Familie den illuminierten Kreisen zuzuordnen ist. Wie kamt ihr damals erstmals mit dieser Person in Kontakt und kannst Du ein paar Informationen preisgeben?

Stefan Erdmann: Es war Anfang 2009, als Jan und ich in Südafrika waren, wo wir verschiedene Spuren verfolgten. Zum einen hatten wir einen Kontakt zu einem angeblichen Mitglied der Prieuré de Sion erhalten und zum anderen zu Credo Mutwa, dem berühmtesten Schamanen in Südafrika. Über deutsche Freunde, die schon lange in Südafrika leben, gelang es uns, wieder einen Kontakt zu Credo Mutwa herzustellen, der inzwischen über 90 Jahre alt war. Mutwa und seine Frau Viktoria traf ich bereits Anfang der 1990er- Jahre in der Nähe von Johannisburg, als ich damals viel in Afrika unterwegs war und alle südafrikanischen Länder bereiste.

Im Vorfeld unserer Reise hatte Jan zudem einen befreundeten Buren kontaktiert, den er seit vielen Jahren kannte und den wir auf unserer Reise ebenfalls besuchten. Dieser Bure ist für den südafrikanischen Geheimdienst tätig, und er hatte Jan schon vor einigen Jahren über geheime Testflüge von Fliegenden Untertassen berichtet, die in Pretoria vom Militär durchgeführt werden. Durch diesen glücklichen Umstand haben wir dann Ben Morgenstern kennengelernt, mit dem wir uns einmal abends zum Essen trafen. Erst nach diesem Essen erfuhren wir durch den Mann vom Geheimdienst, wer Morgenstern ist und welchen Einfluss er und seine Familie haben.

Genau so haben wir es auch im Buch erklärt. Mehr können wir auch heute nicht preisgeben, da wir im Wort stehen, seine Identität geheim zu halten. Das haben wir bis heute getan und genau aus diesem Grund stehen wir auch heute noch in Kontakt zu ihm.

Dan Davis: Ben Morgenstern ist also nicht sein echter Name. Kritiker könnten ja jetzt sagen: „Behaupten kann man viel – wer weiß, ob dieser Herr Morgenstern wirklich eine so wichtige Persönlichkeit in Afrika und überhaupt ein Mitglied der Illuminaten ist…!“ Habt ihr seinen Background ein wenig recherchiert? Und kannst Du ein wenig näher darauf eingehen, wie Herr Morgenstern die Rolle Deutschlands sieht im Planspiel der Mächtigen?

Stefan Erdmann: Dass Kritiker genau das behaupten könnten, ist ja verständlich, das ist ihr gutes Recht, aber damit befasse ich mich bestimmt nicht.

Ben Morgensterns Vater ist Inhaber eines großen Wirtschaftsimperiums in Südafrika und, wie wir später von ihm noch erfahren haben, auch im internationalen Bankwesen tätig. Er stammt aus einer der vermögendsten und mächtigsten Familien Afrikas. Sein Urgroßvater industrialisierte zusammen mit seinem Freund Samuel „Sammy“ Marks Südafrika und war auch parallel im Bankgewerbe tätig. So ist seine Familie auch heute noch zweigleisig tätig – Industrie und Privatbankenwesen –, aber das nicht nur in Südafrika. Wie die Familie Marks ist auch Ben Morgensterns Familie jüdisch, doch im Gegensatz zu Sammy Marks, der aus Litauen stammt, kamen Morgensterns Vorfahren aus Deutschland. Deswegen verbindet ihn das auch mit Deutschland. Alleine die Tatsache, dass sein Urgroßvater bei den Verhandlungen in Versailles dabei war, zeigt den besonderen Stellenwert der Familie Morgenstern.

Ben Morgenstern sagt ganz offen, dass die Geschichte, wie sie uns an den Schulen gelehrt wird, so nicht korrekt ist. Damit meinte er eigentlich mehr die jüngere Geschichtsschreibung der letzten 100 bis 200 Jahre und wie es gelingen konnte, dass so wenige Menschen innerhalb so weniger Jahrzehnte den Großteil des Geldes steuern konnten und damit die Weltgeschicke lenken. Um das genau zu erörtern, müsste man an dieser Stelle etwas weiter ausholen und auf die Umstände eingehen, die dazu geführt haben, dass Deutschland den Ersten Weltkrieg noch verloren hat. Dabei spielten die Verträge von Versailles bekanntlich eine entscheidende Rolle und damit wurde auch der Grundstein für den weiteren Lauf der Deutschen Geschichtsschreibung quasi am Tisch vorgeplant, wenn man so will. In der Politik geschieht nichts zufällig, hat einmal ein großer Staatsmann gesagt, wenn, dann ist es stets geplant…

Sein Urgroßvater war mit Paul Warburg bekannt, welcher der Gründer der amerikanischen Zentralbank (FED) im Jahre 1913 war. Dieser war der Kopf einer Gruppe von Bankiers, die dieses Vorhaben – den USA eine Zentralbank zu verpassen – vorantrieben. Diese Bankiersfamilien geben vor, wie die Politik in den USA gemacht wird, da sie über das Geld bestimmen. Sie sind die wirklichen Monarchen der Vereinigten Staaten. Sie waren die eigentlichen Wegbereiter des Ersten und Zweiten Weltkriegs und der Russischen Revolution, weil sie das Geld zur Verfügung stellten.

Dan Davis: Es wurde ja im Interview aufgeführt, dass all das, was auf der Welt passiert, ein großes Theater ist und der Ablenkung dient. Die offizielle Rangliste „der reichsten Männer der Welt“ ist gezielt unvollständig und in die Irre führend?

Links: Stefan Erdmann (rechts im Bild) mit Passang auf Expedition am Mt. Mera.

Stefan Erdmann: Ja, das ist doch ein gutes Beispiel oder nicht? Daran kann man doch auch erkennen, dass die wirklichen Drahtzieher im Hintergrund arbeiten und die Geschicke lenken. Sie haben überhaupt kein Interesse daran, in diesen Ranglisten zu stehen. Das ist nur Ablenkung und Spielerei.

Dan Davis: In meinem Buch „Enter your Matrix“ habe ich Guido Westerwelle zitiert, der sagte “Man kann die Freiheit nicht erhalten, indem man sie in ein Gefängnis steckt!“ Er ist ja dieses Jahr (2016) verstorben. Ob hier nun wie vermutlich in einer Vielzahl anderer Fälle nachgeholfen wurde oder nicht, sei mal dahingestellt. Die wahre Ursache von Krankheiten ist ja unter Umständen in der heutigen Zeit nicht immer die, welche man denkt, betrachtet man die Geschichte von Geheimdiensten und anderen Organisationen und ihre Aktivitäten. Aber hat Dir Ben Morgenstern auch etwas über politische Morde berichtet? Und kannst Du 1-2 Personen nennen, bei denen Du persönlich der Meinung bist, hier stimmt etwas nicht an der offiziellen Todesursache – und warum?

Stefan Erdmann: Ich habe mit Ben Morgenstern über sehr viele Dinge gesprochen und auch diskutiert. Über diesen speziellen Punkt „politische Morde“ aber noch nicht. Die Kette ist da sicherlich sehr lang. Mir persönlich fällt da spontan die Zarenfamilie ein und natürlich J. F. Kennedy.

Dan Davis: Kannst Du ein Beispiel nennen, das Dir persönlich im Interview mit Ben Morgenstern wichtig erschien anzusprechen und das man hier erwähnen kann?

Stefan Erdmann: Ja und nein. Wenn man die Chance hat, solche Personen zu treffen und dann so ausführlich Gespräche zu führen, dann spricht man auch über Dinge, die man auf keinen Fall veröffentlichen kann. Das betrifft insbesondere die offizielle deutsche Geschichtsschreibung. Obwohl ich sagen muss, dass wir in diesem Punkt schon sehr viele, sehr brisante Dinge, die er uns zusammenhängend mitgeteilt hat, veröffentlicht haben. 

Bild rechts: Jan van Helsing (links) mit Rochus Misch, dem ehemaligen Leibwächter von Adolf Hitler, Berlin 2011.

Da fallen mir auch meine Treffen mit Rochus Misch ein, dem Leibwächter Adolf Hitlers. Ich war 2011 auch noch gemeinsam mit Jan bei ihm in Berlin zu Gast. Auch da haben wir Dinge erfahren, die man nicht veröffentlichen kann – leider.

Dan Davis: Jan, in einem Interview habt ihr meiner Meinung nach einen sehr wichtigen Punkt angesprochen, nämlich dass viele wirksame Medikamente nicht deshalb vom Markt genommen werden, weil sie schlecht sind, sondern weil die Patentrechte ausgelaufen sind und sich deshalb kein Geld mehr mit ihnen verdienen lässt; und dass diese teilweise durch fragwürdige Produkte ersetzt werden, die neu patentiert wieder den großen Reibach bringen. Also ein gezieltes System, bei denen das Wohl der Patienten nicht immer an erster Stelle steht…

Jan van Helsing: Ja, genau das bemängelt der Klinikbesitzer, den ich interviewte. Es gibt durchaus pharmazeutische Produkte, die hervorragend helfen – auch wenn diese Meinung in der alternativmedizinischen Szene wenig positiv entgegengenommen werden sollte. Aber offenbar werden andere, neuere Produkte, die zudem wesentlich teurer verkauft werden können, anderen, etablierten Präparaten vorgezogen. Das ist es, was der Mediziner bemängelt: Es geht hier nur ums Geld. Und die Ärzte sind dem ebenso ausgeliefert wie am Ende der Patient.

Dan Davis: Kannst Du etwas mehr zu Gabriel und Hannes Berger sagen? Im Interview mit den beiden geht ihr ja auch auf die unglaubliche (von den Bürgern akzeptierte und hingenommene) Situation ein, dass früher viele Menschen den 10. Teil abgeben mussten, 90% für sich behalten konnten – und heute es genau anders herum ist: Man verliert über Steuern und Abgaben bis zu 90% seines Einkommens und hat am Ende gerade noch 10 % von seinem Geld, von dem man dann sein Leben bestreiten soll… Kannst Du hierzu noch ein paar Daten liefern und ausführen, warum Deiner Meinung nach die Leute nicht auf die Barrikaden gehen?

Jan van Helsing: Warum sie nicht auf die Barrikaden gehen? Weil sie zu träge sind, weil sie ignorant sind, weil sie die Wahrheit nicht sehen wollen, auch wenn sie direkt vor ihnen ist. Was soll ich da sagen? Es kommen dann Aussagen wie: „Ach, wenn das so wäre, dann hätten wir doch aus den Zeitungen oder aus den Nachrichten davon erfahren…“ Die Zeit, dass ich mit solchen Leuten Mitleid hätte oder in eine Diskussion einsteige, ist längst vorbei. Wenn sie so weiterleben wollen, dann sollen sie das.

Das ist wie beim Thema Stiftungen. Es gibt Wege, auf ganz legale Weise Steuern zu sparen und sein Hab und Gut in Sicherheit zu bringen. Wenn sich jemand nicht darüber informiert, ist das ja nicht mein Problem. Wir haben den Freien Willen und ein Gehirn, um es zu verwenden…

Bilder oben: Jan van Helsing mit dem Hochgradfreimaurer, den er für das Buch "Geheim-Gesellschaften 3 - Krieg der Freimaurer" interviewt hat.

Dan Davis: Was gibt es zum Massenmord in Ruanda in wenigen Sätzen zu berichten, der seit 1993 Millionen Afrikanern das Leben kostete?

Jan van Helsing: Dass es eines der besten Beispiele dafür ist, dass bestimmten Konzernen sowie Militärs und Geheimdiensten ein Menschenleben überhaupt nichts wert ist – null. Es ging hier rein um den Abbau von Seltenen Erden. Und dass sich die Leute mit Macheten auf die abscheulichste Art und Weise zu Millionen gegenseitig niedermetzelten, war diesen Kreisen völlig egal. Es ging hier um Rohstoffe.

Man muss sich einfach im Klaren darüber sein, dass es Menschen gibt, die zwar aussehen wie Menschen, die aber Bestien sind, gnadenlos, berechnend und eiskalt.

Dan Davis: Du bist in einem Interview mit Insidern auch darauf eingegangen, wie in der Musikindustrie betrogen wird, um Musiker und Bands mit äußerst fragwürdigen Methoden in die Charts zu katapultieren. Kannst Du etwas mehr hierzu sagen, und eine ergänzende Frage von mir: Glaubst Du tatsächlich, dass dies nur in der Musikindustrie passiert? Oder ist dies nicht eher ein generelles Problem, was sich durch viele Branchen zieht, von der Musikindustrie über den Buchmarkt bis hin zu einer Vielzahl anderer Produkte…?

Jan van Helsing: Das geschieht selbstverständlich nicht nur in der Musikindustrie. So funktioniert die Welt, in der wir leben – eine Welt der Täuschung, des schnellen Geldes und des Egos. Mir war es wichtig, dies anhand der Beispiele aus der Welt der Musik und des Films aufzuzeigen, da ich selbst zwei Söhne habe, die gerade mittendrin sind in dieser Welt. Es ging mir darum, dass sie sich darüber bewusst werden, wer ihre Idole in der Welt des Sports, des Films oder in der Musik sind.

Dan Davis: Kommen wir abschließend noch kurz auf ein sehr spannendes Interview in Deinem Buch. Und zwar hat ein südafrikanischer Freimaurer berichtet, dass Zeitreisen eine Realität sein könnten sowie der Kontakt zu Zeitreisenden. Und dass hier eine ganz große Sache auf uns zukommen könnte. Nur eine persönliche Meinung des Freimaurers?

Jan van Helsing: Der Freimaurer hat selbst während des Gespräches gesagt, dass es sich um Wissen handelt, welches bei ihm in seiner Loge in Witbank diskutiert wird. Ob das am Ende so ist, dass Menschen aus der Zukunft in die Vergangenheit reisen, um Rohstoffe und genetisches Material zu besorgen, ist eine ganz andere Frage. Aber diese Logenbrüder behandeln dieses Thema sehr ernst.

Dan Davis: Ich denke, es geht hier um weit mehr als genetisches Material und Rohstoffe… Ich danke Euch für das Interview! Und ich freue mich auf Band 2.  

 

Wenn sie weitere Informationen über "Whistleblower" erfahren möchten finden Sie hier eine Leseprobe.

(Copyright by: COVER UP! Newsmagazine, 19.05.2016)
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