Blackout – Es geht ums nackte Überleben – auch in Berlin!

Blackout – Es geht ums nackte Überleben – auch in Berlin!

 Vielleicht ist es jetzt dann doch bei dem einen oder anderen angekommen, dass ein BLACKOUT, also ein großflächiger Stromausfall, auch in Deutschland von Tag zu Tag wahrscheinlicher wird. Seit 2022 kommt es immer häufiger zu Stromausfällen, die zudem auch immer länger dauern. Schuld sind vor allem die grüne „Energiewende“, die den Stromnetzen etwas abverlangt, das sie nicht leisten können. Nun aber gesellt sich auch noch Terrorismus dazu. Wer Augen hat, sieht wie apathisch Politiker und Medien mit der Situation umgehen. Es muss doch mittlerweile jedem klar geworden sein, dass niemand in diesem Land sich mehr ausschließlich auf Hilfe von offiziellen Stellen verlassen sollte. Selbst vorzusorgen, ist also mittlerweile eine Frage des nackten Überlebens.

Wenn alle Notstromaggregate in der Ukraine für Licht und Wärme sorgen, wenn im Ernstfall als erste Flüchtlinge evakuiert und versorgt werden und man alte und behinderte Menschen sich selbst überlässt, dann ist klar, dass hierzulande jeder auf sich selbst gestellt ist. Daher kann ich nur appellieren: bitte bereiten Sie sich vor!

Das ist nicht so schwierig, wie es klingt. Ich habe in meinem Büchkein Blackout: Der last-minute-Vorsorge-Guide“ kurz und bündig ausgeführt, wie man auch mit kleinem Budget vernünftig für den Ernstfall vorsorgen kann. Vor allem die ersten 72 Stunden gilt es, das Zuhause nicht verlassen zu müssen. Der erste Schritt zu vernünftiger Vorsorge ist immer, sich die Situation voll umfänglich bewusst zu machen!

Was bedeutet es wirklich, wenn (wie eben in Berlin) im Winter für Tage der Strom ausfällt. Wie schnell sinkt dann die Raumtemperatur, und in weiterer Folge die Körpertemperatur? Und was würde es bedeuten, wenn der Strom im ganzen Land ausfällt? Das ist wahrscheinlicher, als die meisten sich das vorstellen können (oder wollen).

Theoretisch müssten kritische Infrastruktur-Einrichtungen wie Krankenhäuser im Blackout-Fall durch eigene Notstromversorgungen abgesichert sein. In Deutschland beispielsweise sind sie aber nur dazu verpflichtet, Dieselreserven für 24 Stunden bereitzuhalten. Doch selbst das bekommen viele im Ernstfall nicht hin, wie die Realität beweist.

Haben Sie sich schon jemals für den Ernstfall überlegt, wo für Sie persönlich der sicherste Ort zum Überleben wäre? Oder was machen Sie, wenn Sie während eines Blackouts im Fahrstuhl oder in der U-Bahn feststecken?

Wissen Sie, was Sie als Erstes tun müssen im Falle eines flächendeckenden Stromausfalls? Ein Tipp: mit dem Strom fallen während eines Blackouts auch die Pumpen aus, der Druck in den Leitungen lässt rasch nach, und nach etwa 30 bis 120 Minuten kommt kein Wasser mehr aus dem Hahn. Falls man zuhause ist, sollte also einer der ersten Schritte sein, den Kaltwasserhahn an der Badewanne aufzudrehen und so lange laufen zu lassen, bis die Badewanne voll ist. Damit hat man sich schon einmal zwischen 150 und 180 Liter Trinkwasser gesichert, was für einige Tage reicht.

Besitzen Sie funktionierende Taschenlampen und die dazu passenden Batterien in ausreichender Zahl? Wissen Sie, warum Stirnlampen noch besser sind? Haben Sie sich darauf vorbereitet, auch ohne Strom kochen und heizen zu können? Wissen Sie, welche Bekleidungsstücke und Werkzeuge im Notfall die wichtigsten sind – und könnten Sie die auch in völliger Dunkelheit finden, ohne sich zu verletzten?

Hätten Sie im Notfall Cash, Edelmetalle oder Tausch-Objekte für mehrere Tage oder Wochen bereit? Wie kämen Sie damit klar, dass alle Supermärkte geschlossen sind, es kein Handynetz gibt und alle Tankstellen geschlossen sind?

Falls Sie auf diese Fragen keine schnellen und guten Antworten haben, dann kann ich nur nachdrücklich dazu raten: Nehmen Sie den aktuellen Blackout in Berlin als Anlass dafür, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen! Sorgen Sie vor – für sich selbst und für alle die Ihnen nahe und wichtig sind!

  Die Zeiten zwingen uns dazu, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen. Und wie gesagt: Vorsorge muss nicht extrem aufwändig und teuer sein. Denn es geht vor allem darum, sich im Kopf vorzubereiten, damit man im Extremfall ruhig und sicher sein kann und weiß, was in welcher Reihenfolge zu tun ist. Damit kann man sein Leben und Wohlergehen selbst in der Hand nehmen. Die Zeit scheint reif dafür zu sein.

Artikelbild: Shutterstock 2518098517

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